Lucerne Regatta
Und schon wieder Covid… Nachdem ich letztes Jahr wegen einer Covid Infektion nicht an der Lucerne Regatta starten durfte, hat es mich, und das halbe Elite Team des Schweizer Ruderverbandes, dieses Jahr erneut kurz vor dem Wettkampf erwischt. Glücklicherweise bin ich mit milden Symptomen davon gekommen und musste nur während einer Woche mit dem Training pausieren. Soweit so gut. Die Schweizer Meisterschaft habe ich aus Erholungsgründen trotzdem ausgelassen um mich möglichst gut auf den Weltcupstart mit Nina im Doppelzweier vorzubereiten.
Nicht 100% fit aber trotzdem bis zum letzten Schlag gekämpft: mit Nina Wettstein im Training vor den ersten Rennen. (Bild: Schurwanzpics)
Trotz gutem Gefühl vor dem Vorlauf, machte sich die Covid Infektion bei Maximalbelastung weiter bemerkbar. Meine Energie war schneller aufgebraucht als ich es kannte und so fühlte ich bereits bei Streckenhälfte, dass mir schlicht die Kraft ausging. Unser Highlight war definitiv der Hoffnungslauf. Wir konnten bis zur 1500m Marke einen sehr ökonomischen Rhythmus fahren und lagen auf Halbfinal-Kurs. Doch auch dieses Mal konnten wir die hohe Pace nicht bis ins Ziel durchziehen und unsere Kräfte verliessen uns schlagartig. Auch Nina fühlte sich nicht sehr gut, gut möglich, dass sie sich auch infiziert hatte. Wir mussten also die anderen Boote an uns vorbeiziehen lassen und uns mit dem C-Finale zufrieden geben. Am Ende des Weltcups belegten wir den 14. Schlussrang. Sicherlich nicht ganz was wir uns erhofft hatten doch einmal mehr wertvolle Erfahrungen gesammelt und vor allem konnten wir uns trotz Covid vor dem Heimpublikum am Rotsee zeigen. Ich freue mich bereits aufs nächste Jahr und hoffe dann auf volle Akkus in den Beinen.